2026-05-04 - Tag 1
Barré Arpeggio Schritt zurück V.
Das ist der Versuch den Problemen, die mir beim Wechsel zwischen Barré mit dem kleinen Finger und davor oder danach gespielten gegriffenem Ton auf dem darunter liegendem Bund begegneten, zu begegnen.
Da ich ähnliche Schwierigkeiten auch mit dem anderen Varianten vermute, kommen auch die mit Mittel- wie Ringfinger-Barré dran. Dem Hauptproblem gönne ich jeweil zwei Wiederholungen.
Die dieswöchige Pedalton-Nummer wird die Extra-Übung für das kleine Finger Barré aber kaum brauchen.
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b
Die Skale Ton für Ton:
Eine Übersicht der zur Tonsorte gehörenden Fundstellen auf dem Griffbrett:
Bei dem Bild formt sich der Gedanken für eine Ton-Lokalisations-Übung, nach dem von Peter Fischer unter Warm Ups als Note Location in „Rock Guitar Secrets“ beschriebenen Muster.
Irgendwo hatte ich doch letztens eine passende Akkordprogression…
Zum Reinkommen widme ich mich heute den ersten vier von acht Positionen.
Wie sich herausstellt ist kaum, nicht gar nicht, in Hinsicht auf das kleine Finger Barré. Die vorangestellte Barré-Übung erfaßt nur ein Teil des Problem, da muß noch eine Zusatzschikane rein, etwas was die Handhaltung aus der Pedaltonübung erfordert. Die geht da aus einer anderen Position ins Barré.
B♭ jazz-melodisch Moll B-R-B IX. aufwärts
Das lief recht gut, da werde ich:
- Tag 2 eine Lage tiefer Terzen entgegen der Laufrichtung spielen
- Tag 3 wie heute nur mit Abzugsbindung dazu
- Tag 4 eine Lage tiefer Terzen in Laufrichtung
- Tag 5 wie heute
- Tag 6 wie heute nur mit Abzugsbindung dazu
Soweit zumindest mein Plan.
2026-05-05 - Tag 2
Barré Arpeggio Schritt zurück VII.
Mit transversalem Versetzen der einzelnen Übungssequenzen versuche ich mich dem Problem zu nähern.
Wunderbar, das lief nicht einfach, ich mußte dran arbeiten, so war es gedacht.
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b
Auch die zweite Hälfte wird zuerst in Einzelpositionen serviert.
Nun kann ich mir überlegen ob ich morgen aus der Mitte heraus kumulativ arbeite, oder die erste Hälfte im Stück nehme.
B♭ jazz-melodisch Moll Terzen entgegen Laufrichtung VIII.
Mit einer gewissen Menge an Barré hab ich bei der Übung ja gerechnet, aber barrierten Lagenwechsel hatte ich nicht erwartet. Es wäre möglich gewesen nicht sklavisch dem drei Töne pro Saite Muster zu folgen. Das Finger Hinlegen und Aufstellen ist aber ohnehin gerade Thema, da bleibt das jetzt so.
Hätte besser laufen dürfen, ich werde trotzdem übermorgen die umgekehrte Variante nehmen. Einfach um mir die Sache auch noch von der anderen Seite anzusehen. Dieses Tonfeld muß mich ohnehin noch ein paar Mal umgraben.
2026-05-06 - Tag 3
Barré Arpeggio Schritt zurück IX.
Probieren wir doch die Extremvariante.
Von wegen extrem, das war doch tatsächlich zu einfach. Na dann…
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b
Kumulativ aus der Mitte lautet der Plan. Zuerst spiele ich, D im Kreis, dann D mit anschließendem E und nach ein paar Runden D-E-F-F-E-D kommen alle vier Takte als Ganzes. Wegen der Umkehrung der Anschlagsrichtung gibt es die Umkehrung (F-E-D-C) mit drauf.
Part F brauchte eine kurze Sonderbehandlung, aber eigentlich lief es gut genug um morgen einen Komplettdurchlauf zu versuchen.
B♭ jazz-melodisch Moll Abzugsbindung-B-R-B IX. aufwärts
Für die Bindung der zweiten Schechzehntelgruppe im letzten Takt, d anschlagen, Lagenwechsel ausführen, c aufschlagen und zum b♭ abziehen. Klingt erstmal seltsam, funktioniert aber, nach etwas Übung selbstverständllich.
2026-05-07 - Tag 4
Barré Arpeggio Schritt vor-und-zurück 3 Saiten
Gestern war extrem zum Einstieg gar nicht extrem, vielleicht ist ja kompliziert zum Einstieg heute auch gar nicht kompliziert.
Das sieht nun in der Tat viel komplizierter aus als es ist. Folgende Muster werden einfach Saite für Saite transversal und nach meinem, nicht ganz unüberlegten Belieben, longitudinal übers Griffbrett gerückt.
Finger: 3 3 1 1 2 2 1 1 1 1 2 2 Abfolge: 5. 1./9.
4-4-4 2-2-2 | | | | | | 3-3-3 4./6. - 3./7. - 2./8.
4-4-4 3-3-3 | | oder: 4./6. - 3./7. - 2./8.
4-4-4 oder: 4./6. - 3./7. - 2./8.
Saite: E A d E A d E A d E A d E A d E A d E A d
Auch kompliziert zu Spielen war es nicht, nur schwierig auf genau die Weise nach der ich gesucht habe, das Nacheinander von Aufstellen und Legen der Finger was mir Probleme macht fordernd. Für morgen visiere ich eine Variante an bei der sich die Kombinationen, unter Beibehaltung dieses Musters, wieder etwas abwechseln. Für die weitere Zukunft suche ich das mit einer etwas musikalischeren Tonauswahl nachzustellen.
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b
Das brauchte ein paar Ansätze bevor es lief. Wobei die meisten Zettleien am Anfang lagen, war ich erstmal im V. Bund, brauchte ich mir keine Sorgen mehr machen.
Die ersten beiden Positionen hatte ich aber auch nur am Tag 1 gespielt, die hätte ich also besser eingeplant vorweg zu wiederholen.
B♭ jazz-melodisch Moll Terzen in Laufrichtung VIII.
Fast von selbst laufend, das war perfekt für den Abschluß. So vorbereitet kann’s an’s Musik machen gehen.
2026-05-08 - Tag 5
Barré Arpeggio Schritt vor-und-zurück 2 Saiten
Dieses Auf-und-ab wirkt wie ein Wehrübungslauf.
Es braucht etwas Selbstbeherrschung nicht einfach alles im Kurzbarré zu spielen, sondern abwehselnd Aufzustellen und zu Legen. Morgen kommt da eine Variante des gestrigen Modells, das forderte dies stärker von sich aus.
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b dreiteilig
Wieso immer schrittweise, man kann auch nur jede zweite Position zusammengelegt als eine Übung nehmen. Dann wird noch vorne und unten hinten aneinandergeklebt, schon ergeben sich drei Übungen die eine leicht verschobene Persepktive auf das Material bieten.
Von gestern zu heute hatt sich deutlich etwas verbessert, das läßt für morgen hoffen.
B♭ jazz-melodisch Moll B-R-B abwärts IX.
Das bestimmende Element der Planwirtschaft ist nicht der Plan sondern das Planeinbesserungsverfahren. Uneingeweihte könnten in diesem das Eingeständnis ihres Versagens sehen. Erfahrene erkennen, in der sich offenbarenden Unbestimmtheit des Vorherbestimmten, den Ausdruck von Flexibilität.
Anders gesagt, ich ändere die für heute, wie morgen, geplante Laufrichtung der Bending-Übung.
Runterzu will ich auf einmal ständig übers Ziel hinaus schießen. Der erste Durchlauf hatte eine unangenehme Tendenz zu Katzenquälgeräuschen.
Es lohnt sich unbedingt die Übung mit verschiedene Ansätzen der Saitendehngeschwindigkeit zu spielen. Das eine Extrem wäre sehr schnelles Benden, so daß nahezu nur die Zieltöne erklingen. Das andere wäre eine schöner weicher Bogen, der den Zielton nur kurz als Wendepunkt nimmt. Letzteres ist wichtig um die eigene Kurve zu finden, da gibt es Varianten die, trotz punktgenau erreichtem Zielton, unangenehm klingen.
2026-05-09 - Tag 6
Barré Arpeggio Schritt vor-und-zurück 3 Saiten
Das hatte wieder die gesuchte Komplexität, ein neue Varianten wird wahrscheinlich auflaufend. Also s, daß das Barré mit jedem Schritt wächst, vielleicht wieder im Wechsel mit einer opponierenden Fingerkombination.
Arpeggio Pedalton B♭ jazz-melodisch Moll abwärts auf A-b
Das war zwar schon mal zu sehen, aber für Blätterfaule:
Und doch zettelte es am Anfang wieder. Mit dreimal tief durchatmen lief es dann aber, mit jedem Mal sicherer, durch. So soll das sein.
Jetzt suche ich mir mal für jede Lage ein paar Fingersätze zu dieser Tonleiter und bastel Übungen dazu. Spielen macht so viel mehr Spaß wenn die Finger nicht denken müssen.
B♭ jazz-melodisch Moll Abzugsbindung-B-R-B abwärts IX.
Was für ein lustiges Ende. Das g'' ist vom kleinen
Finger gegriffen anzuspielen. Dann schleift gleichzeitig mit dem
Abziehen ebendieses kleinen Finger der Zeigefinger zum a''
in den “XVII.” Bund. Die Verbindung g''-a'' ist also mehr
Glissando, denn Aufschlagsbindung.