2026-01-26 - Tag 1
Anschlag und Bindung gemischt E aufwärts chromatische longitudinal
Den Anschlag nach Wunsch ausführen, Finger, Plektrum, Hybrid, was am schlechtesten geht.
Arpeggio E-A-B7 I.
Ruhig angehen und dann schrittweise steigern.
Erst einen Akkord sicher spielen, dann Zweier-Kombinationen, Dreier- und … durchlaufen.
Jetzt für den Komplettdurchlauf das Tempos so lange erhöhen bis Unsicherheiten auftauchen. Diese isoliert klären. Je nach Kondition erneut Komplettdurchlauf bis zur Versagensnähe, nach einer kurzen Pause oder morgen weiter.
2026-01-27 - Tag 2
Anschlag und Bindung gemischt A abwärts chromatische longitudinal
Es geht die A-Saite mit leichtem Schaukeln nach unten.
Arpeggio A-D-E7 V.
Damit es nicht langweilig wird, wandert das Arpeggio in den fünften Bund. Das Barré bei jedem Akkord neu ansetzen sonst fault der Finger weg.
2026-01-28 - Tag 3
Anschlag und Bindung gemischt d aufwärts chromatische longitudinal
Beim Lagenwechsel auf einem Ton nicht nur das Handgelenk hin- und herschlenkern, sondern es durch eine leichte Bewegung des Unterarms führen.
Arpeggio C-F-G7 I.
Das Arpeggio wieder im ersten bund, aber in C-Dur.
2026-01-29 - Tag 4
Anschlag und Bindung gemischt g abwärts chromatische longitudinal
Nochmal zu Erinnerung, der Hand und Daumen bewegen sich für jeden Ton prallel zum Griffbrett.
Arpeggio A-D-E7 I.
Das Arpeggio vom Dienstag wird wiederholt.
2026-01-30 - Tag 5
Anschlag und Bindung gemischt b aufwärts chromatische longitudinal
Wenn sich das Muster erstmal etabliert hat fängt es an Spaß zu machen. Bis dahin fühlt es sich allerdings an als hätte man einen Knoten in der Leitung.
Arpeggio C-F-G7 I.
Es geht zurück zum Arpeggio vom Mittwoch. Die zweite G7-Variante verdient noch etwas Politur.
2026-01-31 - Tag 6
Anschlag und Bindung gemischt e’ abwärts chromatische longitudinal
Wenn ich nicht ohnehin schon eine Seite mit All-Time-Favorites planen würde, diese Übung hätte mich darauf gebracht. Vielleicht fallen mir noch Varianten ein, denn sie ist schon ziemlich langweilig.
Andererseits liegt darin ein Teil ihres Nutzens. Beobachten zu können wie sich der Ton, verändert zwischen gebunden und angeschlagen, ist essentiell im Bemühen des Angleichens. Da ist es sinnvoll einen Ton zu wiederholen.
Ebenso ist die Wahrnehmung der Bewegung in Ellenboogen- und Handgelenk während des permanenten kleinen Lagenwechsels sehr hilfreich. Vielicht liegt hier ein Ansatzpunkt für Übungsvarianten, etwas zu finden was die Finger stärker parallel zu den Saiten hält, ein weiterer gegriffener Finger wäre denkbar z.B. Triolen in 1-4-0, 3-2-0 Pattern. Mal sehn.
Arpeggio E-A-B7 I.
Die Woche endet wie sie.
D- und G-Dur habe ich sorgfältig vermieden, die werde auf diese Weise demnächst über das ganze Grfibret gespielt.
So simpel die Übung ist, mir hilft sie die Bewegung der Anschlagshand mit der Ebene auf der die Saiten liegen parallel halten.