2026-03-09 - Tag 1
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. aufwärts in Segmenten
Ein herrlicher umständlicher Titel, für eine so einfache Idee.
(Tatsächlich fiel mir erst am Samstag auf, daß es für so etwas längst einene Namen gibt Pedal-Ton-Übung. Aber „Skalen-Anschlags-Übung mit wechselnder Weite aufwärts in Segmenten“, das macht neugierig, da will man doch wissen was es ist. OK, bei „Pedal-Ton-Übung“ weiß man es, ohne es erst wollen zu müssen. – Was einem halt lieber ist.)
Erst in Ruhe den Fingersatz verinnerlichen. Dann etwas in Fluß und Tempo kommen.
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel e’‘-e’’
Pedal-Steel Licks für Zeigefinger auf g-Saite 1
Der Anschlag erfolgt selbsverständlich in Hybridtechnik, also Plektrum plus Mittel- und Ringfinger.
Erster Takt hinziehen, zweiter vorspannen und zurück, wobei sich die Dehnunsrichtung natürlich ebenso abwechselt.
Genau hinhören!
Takt 12 ist für mich nur theoretisch möglich, aber jeder nach seiner Kraft.
2026-03-10 - Tag 2
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel die Saite entlang auf- und abwärts
Jedes für sich schön in Ruhe spielen und dabei die zurückgelegte Entfernung genießen. Gerne auch die Augen zu machen.
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. abwärts in Doppel-Segmenten
Immer pausieren zwischen den Wiederholungsblöcken; jeder ist eine Übung.
Der Fingersatz läßt sich verändern, besonders die Frage Barré oder nicht ist irgendwie offen.
Daß sich eingie Töne an anderen Orten einfacher greifen ließen ist zwar richtig, aber das Unbequehme, nicht intuitive, bringt gern einen anderen Blick mit sich. Ein Standpunkt von dem aus sich etwas Neues erobern läßt.
2026-03-11 - Tag 3
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. aus der Mitte
Nicht durchhetzen, Geschwindigkeit kommt durch Präzision.
Eigentlich plane ich für morgen von oben nach unten durch zu spielen, aber irgendwas in mir sucht nach einer Möglichkeit diese Übung sinnig über eine weitere Woche auszudehnen. Mal sehn.
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel E-E
Immer hübsch im Kreis spielen und wenn es läuft Tempo nach oben drehen. Tatsächlich mußte ich mich erst ein paar Runden in Richtung langsamer bequemen, bevor mein Spiel Schwung aufnahm.
Die Bundangaben lasse ich jetzt hier mal weg. Die verwirren mir mehr als sie erhellen.
Pedal-Steel Licks für Zeigefinger auf g-Saite 2
Dieses nicht so sehr als einzelne Licks verstehen, sondern versuchen durchzukommen. Zumindest soweit es geht, wenn es irgendwo schwieriger wird, musikalische Pausenlängen für den Anlauf wählen.
Anschlag erfolgt weiterhin mit Pick, Mittel- und Ringfinger.
Eine saubere Tonhöhe ist essentiell! Alles andere kingt wie verstimmte Gitarre, dafür braucht sie keine Übung, das ist ihr in die Wiege gelegt.
2026-03-12 - Tag 4
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel die Saite entlang ab- und aufwärts
So ein eingängiger Akkord und doch will mein Kopf die Finger woanders langschicken. Am Ende bleibe ich zwar siegreich, doch sinniger wäre es schon, meine innere Stimme würde die Bewegung auf dem rechten Weg halten.
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. aufwärts in Segmenten mit Pause
Ob die leeren Takte von einer Viertel, Halben, Ganzen oder deren mehrere gefüllt sind, hängt einfach von der Kondition im moment ab. Der folgende Takt muß halt wieder sauber laufen.
In der Hoffnung es hat sich eine Richtung als Gedanke etabliert, mache ich morgen nochmal kurze Hin- und Hers für’s Tempo, um dann Samstag wie heute auf-, abwärts zu gehen.
Und was nächste Woche kommt … kommt vielleicht auch erst übernächste Woche.
2026-03-13 - Tag 5
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. auf-und-ab pro Oktave
Jeden Wiederholungsblock als eigene Übung behandeln.
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel e’-e’
Wie am Mittwoch, nur anders lang, ruhig im Kreis spielen.
Langsam klärt sich wo meine Verwirrung herkommt. Wenn der zuerst aufsetzende Finger gleich einen Lagenwechsel ausführt, fehlt dem dann folgenden die Orientierung. Das Ganze dann mit einer leichten Überstreckung und schon taugt kein erlerntes Griffschema mehr.
Es fünf Tage gebraucht das herauszufinden, na immehin, ich habe etwas über meine Dämlichkeit erfahren.
Interessant, daß es mir in dem Moment auffällt, in dem ich aufgehört die Lagenwechsel an genau diesen Stellen auszuzeichnen.
Pedal-Steel Licks für Zeigefinger auf g-Saite 3
Diesmal scheint es mir besser, jeden Takt für sich zu üben. Zumindest ist das der Weg der es bei mir anhörbar klingen läßt.
2026-03-14 - Tag 6
Arpeggio G7+ mit kleinem Lagenwechsel die Saite entlang ab- und aufwärts
Die Bundbezeichnungen sind mehr der Versuch zu verstehen was ich mache, als der Hinweis darauf was zu ist. Es ist, wo Zeigefinger hinzielt.
Der Fingersatz selbst ist allerdings genau so gemeint.
Skalen-Anschlags-(Vor)Übung mit wechselnder Weite G-Dur V. abwärts in Segmenten mit Pause
Wie geplant, die Übung vom Donnerstag heute in der Gegenrichtung.
Der Fingersatz läd ja eher zu sukzessivem Spiel ein. Wenn ich übernächste Woche hiermit durch bin, werde ich mal einen suchen der zum Liegenlassen der Töne geeignet ist.
Dies war eine erkenntisreiche Woche, zumindest habe ich sie gebraucht um herauszufinden, daß meine Pedal-Tone-Lick ja tatsächlich Pedal-Steel-Licks sind, was ich, so meine Erinnerung, nicht zum ersten Mal durcheinanderbrachte. Damit nicht genug stellt sich meine mit so hübsch umständlichem Namen versehene Skalen-Übung, als eigentliche Pedal-Ton-Übung heraus.
Pedal-Steel Licks für Zeigefinger auf g-Saite 4
Morgen ist ohnehin ein Tag Übepause, und ich hatte noch eine Idee die ich als Übung ausprobieren wollte, also muß der Zeigefinger heute nochmal ran.
Der Anschlag erfolgt natürlich stilgemäß in Hybrid-Technik, also Plektrum plus Mittel- und Ringfinger.
Für meinen Geschmack klingt es am schönster wenn der Zielton beim Benden erst genau in dem Moment erreicht ist, an dem die Viertel auf Schlag zwei b.z.w. vier gespielt wird.