2026-01-19 - Tag 1
Bm-Arpeggio über zwei Lagen (II./IV.)
Halbton-Bending in A-Dur für Zeige- und kleiner Finger
Die Dehnungsrichtung wechselt offensichtlich, ist also immer von der Saite mit dem gehaltenen Ton weg.
In Takt fünf nehme ich für das e die Leersaite. Geplant wäre das e’ ja auf der b-Saite zu greifen, nur ist der Kraftaufwand an dieser Stelle einfach zu groß. Vielleicht ginge es mit dünneren Saiten, mit 12ern ist das Viecherei.
Am Anfang und am Ende zeigt sich das eine klassische Griffbrettbreite auch für Stahlsaiter Sinn hat.
Das Bending der g-Saite mit dem Zeigefinger, stellte sich raus, ist fast unmöglich. Mit Unterstützung von Hand und Arm ginge es vielleicht, aber der zweite Ton limitiert diese Möglichkeiten enorm. Für heute habe ich genug davon, Mittwoch versuche ich den Teil mal auf der E-Gitarre mit dünneren Saiten.
D♯dim-Arpeggio über zwei Lagen (V./VII.)
Das Bm-Arpeggio lief ordentlich, da ist noch Luft für eine weitere Form..
2026-01-20 - Tag 2
Der Tag startet mit der Übung vom letzten D♯dim-Arpeggio über zwei Lagen (V./VII.)
D♯dim-Arpeggio über zwei Lagen (V./VII.) in Triolen
Weil es so gut klappt, bleib ich im Tempo, spiel aber Triolen. Die zweite Hälfte braucht ein paar Extra-Touren und in der ersten Hälfte wollte der Fingersatz eine kleine Änderung.
In der Hoffnung es erhöht die Lesbarkeit gibt es Phrasierungsbögen.
Halbton-Bending in A-Dur für Mittelfinger
Da der Zeigefinger jetzt mithelfen kann, klappen fast alle Bendings auf der g-Saite; nur das im ersten Bund wehrt sich recht erfolgreich.
Wie vorhergesagt, gibt es auf der E-Gitarre mit 10ern kein Problem. Wobei nicht ganz, die Töne stehenbleiben sollen, tendieren jetzt zum wegeiern.
E-Dur-Arpeggio über zwei Lagen (VII./IX.)
Ein Barre wäre möglich gewesen, doch daß über’s Griffbrett spidern scheint mir hier passender.
2026-01-21 - Tag 3
E-Dur-Arpeggio über zwei Lagen (VII./IX.) in Triolen
Zum Einstieg gibt es die Wiederholung des E-Dur von gestern Dann steige ich bei gleichem Metronom um auf die triolische Variante
Halbton-Bending in A-Dur für Zeige- und mittlere Finger
Heute mal zuerst die entspannte E-Gitarre, und da geht wie erhofft. Takt 5, mit stehendem c♯’ und geschobenem g♯, das bleibt noch schwer. Im späteren Durchlauf mit Akustik werde ich den Takt einfach ignorieren.
Bm-Arpeggio über zwei Lagen (II./IV. in Triolen)
Zur zweiten Runde meines Technikeinspiels gibt es das Bm vom Montag auch als Triolen.
2026-01-22 - Tag 4
Zum Einstieg wiederhole ich Bm-Arpeggio achtelig und Bm-Arpeggio achtel-triolisch.
Halbton-Bending in A-Dur für Ring- und kleinen Finger
Der Ringfinger kann sich hier Unterstützung von Zeige- und Mittelfinger holen. Für den maximalen Trainingseffekt mache ich das nur wenn es nicht ohne geht, beispielsweise auf der g-Saite und im Erschöpfungslauf.
Beim Standton muß gelegentlich der Zeigefinger mit ran.
A-Dur-Arpeggio über zwei Lagen (I./II.)
Das A-Dur-Arpeggio startet mit einer Leersaite.
2026-01-23 - Tag 5
A-Dur-Arpeggio über zwei Lagen (I./II.) in Triolen
Zum Einstieg wieder das gestrige Ende A-Dur um zu steigern.
Halbton-Bending in A-Dur für Zeige- und kleinen Finger
Dies ist fast die Variante vom Montag nur mit den längeren Ruhephasen wie ich sie in den weiteren Übungen benutzt habe. Der erste Versuch war zu hektisch. Außerdem benutze ich diesmal wo die b-Saite ins Spiel kommt auch Überstreckungen.
Zum Abschluß das D♯dim-Arpeggio vom Montag, auch in der Triolen-Variante. Weil das lief, wiederhole ich die erste Variante im doppelten Tempo, also als Sechzehntel.
2026-01-24 - Tag 6
Arppegios über zwei Lagen entlang der A-Dur Skale
Die Arpeggio-Übungen waren auch als Improvisationsmaterial für ein Stück an dem ich arbeite gedacht. Wie ich also die Übung für heute vorbereite, alle drei in der Woche vorgestellten Arpeggio-Formen die Tonleiter entlang, stelle ich fest daß unter dieser Prämisse Bm und D♯dim nicht zusammengehören. Letzteres gehört nach E-Dur, in dem ein Bm deplatziert wäre. Das kommt davon wenn man Stücke schreibt die in zwei Tonsorten tanzen.
Für die Übung nehme ich die A-Dur Tonleiter, der dim-Akkord wandert also nach g♯.
Wer höher hinaus will braucht von mir nicht die Leiter. Aber es geht natürlich wieder zurück, nehmen wir doch hier die Triolen. Der Lesbarkeit halber fällt die Taktierung weg.
Den Versuch Bendings mit dem kleinen Finger in der Übungsform dieser Woche zu verwenden habe ich schnell abgebrochen. Gehen, geht das schon, es ist nur ein anderes Thema. Vielleicht greife ich das in ein paar Wochen auf.
Heute bleibt es bei einer Wiederholung aller Bending-Übungen der Woche, erst auf der E-Gitarre und dann auf der Akustik.
- Bending Tag 1 Zeigefinger
- Bending Tag 2 Mittelfinger
- Bending Tag 3 Zeigefinger
- Bending Tag 4 Ringfinger
- Bending Tag 5 Zeigefinger
Fazit 6p 2026-01-19
Zuerst, ja, die Fingersätze der Arpeggios änderten sich unter der Woche. Bis heute würde ich keinen als definitiv behandeln.
Die Form der Arpeggio-Übung scheint mir sehr nützlich. Sie bewegt etwas in der Anschlags-, wie der Greifhand und im Kopf muß auch etwas mitmachen. Gerade für etwas wie heute mit dem Durchlaufen von Skale und Griffbrett werde ich nach neuen Varianten suchen.
Die Saitenzieherei war immer noch zu intensiv. Etwas Muskelkater direkt nach dem Üben ist OK, aber nach drei Tagen blieb davon immer mehr über. Vermutlich geht auch bei wechselndem Finger zuviel der restlichen Handmuskulatur in die Erschöpfung, so daß bei täglichem Üben die Erholungsphase unzureichend ist. Die Verbesserung beim Spiel war allerdings auch spürbar.