2026-03-23 - Tag 1
Pedalton G-Dur V. aufwärts mit Pausen
Die Pausentakte rhythmisch streng nehmen. Trotz der Zeit für die Erholung den Sinn für’s Weitergehen behalten.
Die gedämpften Töne waren nicht geplant, sie haben sich von selbst dazugespielt. Damit auf Schlag vier aufzuhören, fühlte isch genau in dieser Kombination für den Unterarm der Anschlagshand sehr entspannend an.
Arpeggio Barré alle vier Finger
Fokus ist hier die rechte Hand, das Barré ist eher als Gelegenheit für Konditionierung gedacht. Wenn nicht alle Finger gleich stabil bleiben, einfach den nächsten einsatzfähigen verwenden.
Hier mußte ich doch tatsächlich mehrmals das Tempo runterdrehen und neu ansätzen, bevor es lief. Sehr schön, die Übung adressiert wohl ein Problem.
Pedal-Steel-Lick G-Dur gehaltene Quarte alle Finger auf d-Saite
Das ist zuviel um es in sechs Tagen als Ganzes auf sinniges Niveau zu bringen, zumal es über- und überüberübermorgen Varianten gibt. Es ist eher ein Ausprobieren, etwas aus dem, wenn der passende Moment kommt, etwas herausnehmen und polieren kann.
Beim Planen war schon klar, einige Varianten werden nur schwer oder mit dünneren Saiten gehen. Es waren dann aber doch mehr als gehofft.
Übermorgen werde ich das mal andersrum versuchen, also mit Vordehnen. Da läßt sich auch mit Schwung arbeiten, was es manchmal einfacher macht.
2026-03-24 - Tag 2
Pedalton G-Dur V. Problemteile
Die schwierigsten Momente scheinen im mittleren Bereich zu liegen. So etwa um e-e’ bis g-g’. Sie bekommen eine Extrabehandlung. Erst als Einzelteile und dann werden sie als Strecke wieder zusammengesetzt, in jeweils eine Richtung gespielt.
Arpeggio Barré alle vier Finger III.
Andere Lage, andere Richtung aber das Thema bleibt gleich.
Und morgen gibt es dann auch wieder Pedal-Steel.
2026-03-25 - Tag 3
Pedalton G-Dur V. abwärts mit Pausen
Arpeggio Barré alle vier Finger IX.
Andere Lage, aber auch das Anschlagsmuster ändert sich gegenüber den Vortagen. Ging es Montag nur auf- und Dienstag nur abwärts, wechselt dies heute.
Wie sich herausstellt läßt sich das Vorgehen in der Anschlagshand so bessr nachvollziehen. Ich hätte erwartet der Wechsel als zusätzliches Problem macht es schwieriger, aber nein. Nach mein Eindruck bewegt sich die Greifhand hier deutlich autmatischer, was vermutlich mehr Aufmerksamkeit über läßt.
Pedal-Steel-Lick G-Dur gehaltene Quarte alle Finger auf d-Saite
So richtig sinnig wird es ab der VII. Lage.
2026-03-26 - Tag 4
Pedalton G-Dur V. abwärts Details
Meine Hoffnaung war, ich könne heute schon den Durchlauf angehen, dann sind mir aber doch noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die Nachbesserung verlangten.
Arpeggio Barré alle vier Finger IX.
2026-03-27 - Tag 5
Pedalton G-Dur V. aus der Mitte kumulierend
Mal schauen wie weit ich komme, wenn ich in der Mittenkehre beginne.
Hier und da schien mir eine kleine Erinnerungsübung zur Einleitung nötig.
Arpeggio Barré alle vier Finger II.
Pedal-Steel-Lick G-Dur gehaltene Quarte alle Finger auf d-Saite
Es braucht doch tatsächlich Mut die Saite so weit rüber zu schieben wie nötig. Und man, kostet das Kraft. Vielleicht habe ich morgen noch etwas davon über und wiederhole die heutige Übung. Das Bending vorneweg einmal isoliert zu machen hat sich bewährt
2026-03-28 - Tag 6
Pedalton G-Dur V. komplett
Und jetzt auf’s Ganze.
Es lief durch, für richtig Tempo müßte ich da aber nochmal eine Woche dran. Dafür ist es nicht toll genug. Da suche ich mal lieber nach einer neuen Variante in einer andere Skale. Und dann so angelegt, daß die Töne immer gleichzeitig mit dem Pedalton erklingen können.
Sowohl für die Anschlags- als die Greifhand konnte ich klare Fortschritte wahrnehmen. Für Ersterer brachte das stetige Auf- und Ab mit Saitenspringen etwas, Letzterer die teilweise ungewöhnlichen Fingersätze, die die Beschräknung auf die gewählte Skale erzwangen. An vielen Stelen wäre ein anderer einfacher gewesen, aber so haben sich meine Möglichkeiten erweitert.
Arpeggio Barré alle vier Finger das Griffbrett entlang
Einfach immer weiter ausführen, gern auch woanders ansetzten, oben mittendrin, egal. Nach ein paar Takten zwingt einen ein Drehwurm zum neu Anfangen.
Auch wenn das Wichtige die Zuordnung der Barre-Länge zum Anschlag ist, es auf die genauen Töbe also eigentlich nicht ankommt, neu ansetzen. Schlamperei ist eine Haltung, die man sich sehr leicht antrainieren kann.
Diese Muster ist ein Glückgriff. Irgendwas zwingt die Anschlagshand daran in die Bewegung in der richtigen Ebene zu Vollführen, so selbstverständlich, das Wort zwingt scheint fast fehl am Platz.
Beim nächsten Mal werde ich dafür etwas Musikalischeres suchen als nur quer zum Griffbrett. Es schreit förmlich nach Arkkordbrechungen, also Arpeggios, eventuell sogar wieder im Tandelm mit einer Pedalton-Übung.
Pedal-Steel-Lick G-Dur gehaltene Quarte alle Finger auf d-Saite
Die Abschlußrunde für die Fingerkraftmeierei gibt es wieder mit jeweils einem leichten Aufwärm-Bending voran.
Und nächste Woche wühle ich wieder in den Unterlagen von 2016.