2026-02-09 - Tag 1
Arpeggios über C-Dur, E-Moll und B-dim (Griffschema C/Dm)
Mit drei, der wegen der Leersaiten eigentlich vier, Formen jeweils für sich startet der erste Tag.
Das wird sich dann ohne Leersaiten wiederholen als F- und G-Dur. Das folgende E-Moll passiert dann später genau so als D- und A-Moll.
Den verminderten Akkord gibt es hier nur einmal.
C-Dur Tonleiter in Sextolen übers ganze Griffbrett
Einfach nur im ganz-sicher-durchkomm-Tempo mehrmals von Anfang bis Ende spielen. Die Detailarbeit hierzu kommt morgen.
Halbton-Bending Zeigefinger
Zum Üben E-, A-, d-Saite Richtung e’-Saite ziehen und g-, b-, e’-Saite Richtung E-Saite.
Die erste Halbe über wird der Ton bewegt, dann verharrt er ebenso lange auf dem gezogenen Ton, um dann wiederum über eine Halbe zum Ausgangston zurück zu wandern.
Erste Viertel dient der Bewegung zum Zielton, der für einen Schlag gehalten wird. Darauf eine kurze Pause in welcher der Zeigefinger gelöst wird. Der nächste Takt beginnt dann mit dem vorgespannten Ton der wieder einen Schlag gehalten wird. Das letzte Viertel dient der Rückbewegung in den Ausgangston.
Die Bewegung zwischen den Tönen sollte, als in den beiden vorhergehenden Übungen, nur wahrnehmbar gehalten werden. Es dominieren jetzt Ausgangs- und Zielton. Pause bedeutet aber auch hier, daß der Zeigefinger kurz gelöst wird.
Bei der Bestimmung der Anzahl der jeweiligen Wiederholungen gilt es zwischen zu erwartender Erschöpfung und angestrebter Perfektion das Optimum zu finden.
2026-02-10 - Tag 2
Arpeggios von C-Dur nach A-Moll und zurück XII.-VIII. (Griffschema C/Dm)
Diese und die folgende Übung im Wechsel ruhig durchspielen. Kein Anhalten oder nachkorriegieren, Wenn’s nicht klappt, war’s zu schnell, also abbrechen, Tempo runter, von links oben.
C-Dur Tonleiter in Sextolen Details 1
Da es sich hier anbot, habe ich um je drei Töne vorn und hinten erweitert.
Diese Detail-Übung beschäftigt sich mit dem Lagenwechsel an der Verbindungsstelle zwischen den Sextolen. Am unangenehmsten war mir die Variante auf der d-Saite; daß es da nur Ganztöne sind, kam immer wieder überraschend.
Sowohl einzeln in Schleife, als auch, Wiederholungszeichen ignorierend, als Stück spielen.
2026-02-11 - Tag 3
Arpeggios von G-Dur nach C-Dur und zurück VII.-XII. (Griffschema C/Dm)
Irgendwas macht mir auf den tiefen Saiten in der linken Hand Mühe. In der Hoffnung pure Wiederholen hilft, gibt es einfach einen Takt mehr.
Erst A gefolgt von B spielen, kurze Pause und andersrum.
Morgen werde ich eine Richtung mal komplett versuchen, vermutlich abwärts XII, nach I., sozusagen eine C’n’C-Tour.
C-Dur Tonleiter in Sextolen übers ganze Griffbrett
Diesmal mit leicht erweiterte Variante, wieder im ganz-sicher-durchkomm-Tempo mehrmals von Anfang bis Ende spielen.
Halbton-Bending Zeigefinger
In der Pause absetzen, entspannen und für gegebenenfalls folgenden gezogenen Ton, vorspannen. Erholung ist essentiell.
Vielleicht nach Absolvieren sonstigen Übungsmaterials vorm Einpacken bis in die Erschöpfung wiederholen.
Die g-Saite leistet den schmerzhaftesten Widerstand, weshalb sie mir am Anfang eines Durchlaufs besser aufgehoben scheint. Zum Aufwärmen gibt es ein Phrase Vorlauf. Eine andere Reihenfolge der Saiten ist aber offensichtlich denkbar.
2026-02-12 - Tag 4
Arpeggios von C-Dur nach C-Dur XII.-I. (Griffschema C/Dm)
Also, es geht einmal von oben nach unten, und wieder, und wieder.
Und morgen…
C-Dur Tonleiter in Sextolen übers ganze Griffbrett Details 2
Beim Spielen fühlte sich das viel weniger an. Hoffentlich habe ich nicht allzu viel Fehler reingeschrieben
2026-02-13 - Tag 5
Arpeggios von C-Dur nach C-Dur I.-XII. (Griffschema C/Dm)
…wieder runter, geht es heut natürlich.
C-Dur Tonleiter in Sextolen übers ganze Griffbrett
Und nochmal die mit leicht erweiterte Variante in Ruhe durch.
Halbton-Bending Zeigefinger
Immer zur Pause Finger loslassen und, falls nötig, für den neuen Ton vorspannen.
2026-02-14 - Tag 6
Arpeggios von C-Dur nach C-Dur und zurück (Griffschema C/Dm)
Erst geht es von unten nach oben und zurück, dann von oben nach unten und zurück, danach gern das Ganze von Neuem.
Das sind schon eine Menge Töne, aber die Herausforderung lohnt es angenommen zu werden. Beim nächsten Versuch werde ich mich aber auf eine Form konzentrieren, um sie auf Tempo zu bekommen, eventuell im Wechsel mit etwas das entspannt durchläuft.
C-Dur Tonleiter in Sextolen übers ganze Griffbrett kumulativ
Erst von A startend ein paar Mal wiederholen, dann von B, darauf von C, bis es ganz durch geht.
Um auf Geschwindigkeit zu kommen, habe ich nur Anschlag auf Leersaiten gespielt. Wenn das läuft, ist die Hälfte schon gelungen.
Also mehrmals Teil A von hier und ab A von davor, ein paar Mal Teil B von hier und dann ab B von oben, bis man bei L angelangt ist.
Bei den längeren Phrasen war das sehr hilfreich.
Halbton-Bending Zeigefinger
Die Hand fühlt sich entspannt genug an, daß ich heute nochmal die Übung von gestern mit weniger kraftfordernden Saiten durchführe.